PHILIPP FANKHAUSER

Schweiz
Blues


Nach Schweizer Käse, Schweizer Schokolade und Schweizer Uhren nun also Soul made in Switzerland. Unglaublich, ein Schweizer Sänger und Gitarrist erobert mit Blues, R&B & Co. die großen Konzertsäle und die Pop-Charts seiner Heimat, sein jüngstes (und zwölftes) Album Try My Love erreicht 2011 mit mehr als 30.000 verkauften Einheiten wiederum Platinstatus. Also Masse u n d Klasse, Du meine Seele singe!
Müsste ich ihn mit nur einem einzigen Satz beschreiben, dann so: Philipp Fankhauser ist wie Alexis Korner und wie Abi Wallenstein ? herzliche Sympathiebolzen alle drei, freundliche Kommunikationsgenies, ungekünstelte Künstler. Liebe auf den ersten Blick funktioniert auch zwischen Sänger und Publikum, Publikum und Sänger. Und wie sie singen! Man darf die schöne, Johnny Cash gewidmete Zeile von Wiglaf Droste getrost auf Alexis Korner, Abi Wallenstein und Philipp Fankhauser ummünzen, auch sie haben ja eine "Stimme, auf der man laufen kann".
Die Wegstrecke, an der wir hierzulande Blues- & Soul-Brothers wie Stefan Gwildis und Toscho Todorovic treffen und in Bluesbritannien sicher einem Van Morrison oder Chris Rea begegnen, führt bis nach New York und Memphis, in die bewegten 60-er Jahre. Damals forderten Afroamerikaner, auch Poeten, Maler, Musiker und Sänger mit neuem Selbstbewusstsein Respekt für sich und Ihresgleichen ein.
Philipp Fankhauser aus dem Berner Oberland ist ein zeitgemäßes Schweizer Echo auf die amerikanische Soulmusic der Sixties, verbunden mit den großen Namen eines Sam Cooke (Wonderful World) und Otis Redding (Sittin? On The Dock Of The Bay). Seinen Song Respect sang Redding 1965, zwei Jahre später machte ihn Aretha Franklin weltweit bekannt, in unseren Breiten klingt er bis heute in der Bierwerbung aus der Eifel nach, just a little bit?.
Philipp Fankhauser, 1964 in Thun geboren, hat als 11-Jähriger von seiner Mutter die erste Gitarre geschenkt bekommen. Dreieinhalb Jahrzehnte später, im Juli 2011, lädt ihn B.B. King, die lebende Blueslegende schlechthin, zu einem gemeinsamen Auftritt in Montreux ein. Philipps wichtigster Lehrmeister und Mentor, später auch sein persönlicher Freund und musikalischer Partner, wird der große Blues-Sänger und Gitarrist Johnny Copeland (1937-1997). Im Blues- und Soul-Land USA, bei einer vierjährigen Tour gemeinsam mit Copeland hat Fankhauser all das gelernt, was er heute bei "seiner exzellent aufspielenden 7-köpfigen Begleitband" und "ausgesprochenen Entertainerqualitäten" (Michael Seiz) an sein begeistertes Konzertpublikum auf der ganzen Blueswelt weitergibt.
Eine Stimme, die zu Herzen, eine Gitarre, die in Bauch und Beine geht. Balladen, die Steine erweichen und Seelen trösten. Flotte, scharfe Rhythm 'n' Blues-Nummern im bläsergesättigten Breitwandformat. Aufheller und Absacker, rasant und beruhigend, spannend und entspannend.
PhiFa, die angenehme innerschweizerische Alternative zur FIFA des Joseph Blatter, steht vom außerschweizerischen Resteuropa aus gesehen ziemlich einsam da. Einsame Klasse also, um nicht zu sagen: ein echter SOULitär.
(Vielleicht sollte er irgendwann doch der Anregung seines Kollegen Toscho Todorovic folgen und das "a" im Familiennamen gegen ein "u" austauschen. Ein "u" wie in fun und funky.)
Beim Internationalen Lahnsteiner Bluesfestival 2012 tritt er zweimal auf, in seinem Oktett am Samstag, 22.09., in der Stadthalle. Am Freitag, 21.09., mit kleinerer Besetzung im Jugendkulturzentrum.
(Tom Schroeder)

SHOWS
Datum Veranstaltungsort Link Galerie Link zu externen Informationen
21.09.2012 Lahnstein, JUKZ Lahnstein
22.09.2012 Lahnstein, Stadthalle Lahnstein

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