LOUISIANA RED

USA
Blues


Mit einer solchen Biographie wird ein Schwarzer in den USA entweder Bluesmusiker oder er landet im Knast. 1932 wird Iverson Minters in Alabama geboren; er hat neben afrikanischem auch indianisches Blut in den Adern fließen. Die Mutter stirbt eine Woche nach der Geburt an Lungenentzündung. Mit neun Jahren muss der Junge erleben, dass der Vater vom Ku-Klux-Klan ermordet wird. Er kommt ins Waisenhaus, drei Jahre später landet er bei der Großmutter in Pennsylvania. Es folgen eine Verurteilung zu Zwangsarbeit wegen Einbruchs und die Teilnahme am Koreakrieg, schließlich die unehrenhafte Entlassung aus der Army.

Als Iverson Muddy Waters kennenlernt, wird er Bluesmusiker. Er gibt sich den Künstlername Louisiana Red, nach einer roten Chilisauce, die er mag. Seit 1949 hat Red ungezählte Bluesplatten veröffentlicht. Ende der 1950er Jahre war er für zwei Jahre in der Band von John Lee Hooker engagiert, ehe er sich wieder selbstständig macht.

Die Blütezeit des Blues erlebt Red in Chicago. Bemerkenswert ist seine Zusammenarbeit mit B.B. King. Von Muddy Waters, Lighthin? Hopkins und Arthur Crudup beeinflusst, entwickelt der Sänger und Gitarrist bald seine eigene Stimme und seinen persönlichen Stil. Sein Markenzeichen sind spontane Kompositionen, in denen er seinen Gefühlen Ausdruck verleiht, ganz in der Tradition ursprünglicher Delta-Blues-Musiker oder der westafrikanischen Griot-Barden.

Louisiana Red tritt seit Jahren schon auf allen Kontinenten auf, besucht die wichtigsten Bluesfestivals. 1983 erhält er den Handy Award der Blues Foundation als bester traditioneller Bluesmusiker. Sein Leben wird 2005 in dem Dokumentarstreifen ?Red and Blues? verfilmt. Der Musiker lebt seit 1982 in Deutschland.

SHOWS
Datum Veranstaltungsort Link Galerie Link zu externen Informationen
27.09.2008 Lahnstein, Stadthalle

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